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08031/2340780
Dr. Jochen Knies
Hammerweg 8
83022 Rosenheim
gegenüber Parkhaus P1

:: Osteopathie und Akupunktur

Ich verwende für meine Arbeit zur Beeinflussung von Schmerzen insbesondere eine Technik, die unter dem Namen "Neuromuskuläre Osteopathie" bekanntgeworden ist. Ihre Anwendung erfolgt über langsame streichende Bewegungen, bzw. einem dosierten Druck. Hierdurch wird ein vorsichtiger Kontakt zu dem schmerzhaften Gewebe ermöglicht. Durch ihre diagnostische Genauigkeit ermöglicht sie eine Akupunkturtechnik, die auf der genauen Palpation der Gewebe beruht. Dies ist das "superficial dry needling" nach Dr. Baldry (siehe Literatur-Akupunktur). Durch Akupunktur können wiederum bestimmte Nervenfasern über Tage stimuliert werden. Die Wirkungen von Osteopahtie und Akupunktur ergänzen sich. 

:: Osteopathie

Die Osteopathie wurde im 19.Jahrhundert von Dr. Andrew Still in Amerika begründet. Heute ist der Abschluss zum D.O. in den USA ein Medizinstudium in dem die Osteopathisch Manipulativen Techniken (OMT) ein integraler Anteil des Studiums sind. Innerhalb der Osteopathie gibt es verschiedene Schwerpunkte, wie die parietale, viscerale und craniosakrale Osteopathie. Diese gehen zumeist auf eine bestimmten Lehrer zurück, der damit schwerpunktmäßig arbeitete.

Eine dieser Schulen der Osteopathie ist die Neuromuskuläre Osteopthie, die im europäischen Raum durch Leon Chaitow bekannt wurde. Er integriert hier myofasciale, strain-counteratrain und muscle energy-Techniken in einen Ablauf. Er beschreibt dabei immer neben ärztlichen Techniken, bei denen der Patient passiv bleibt, auch aktive Übungen für den Patienten. Regelmäßig durchgeführte Dehnungen und Muskelkräftigungen sind bei der Behandlung chronischer Schmerzen von überragender Bedeutung.

Chaitow L, DeLany J. Neuromuskuläre Techniken in der manuellen Medizin und Osteopathie. München [u.a.]: Urban und  Fischer; 2002.
Chaitow L. Maintaining body balance, flexibility, and stability. A practical guide to the prevention and treatment of musculoskeletal pain and dysfunction. Edinburgh: Churchill Livingstone; 2004.

 

:: Akupunktur

In den letzten Jahren wurde die Akupunktur bei Erkrankungen des Bewegungsapparates in Deutschland durch große Studien untersucht, die unter dem Namen GERAC bekannt geworden sind. GERAC steht für GERman ACupuncture Trial. Diese Studien wurden von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert.  Untersucht wurde unter anderen die Wirkung der Akupunktur bei Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen und der Arthrose des Kniegelenkes. Durch die Akupunktur (10 bis 15 Sitzungen) konnte eine deutliche Schmerzlinderung während der Behandlung erreicht werden, die auch sechs Monate nach der Akupunktur nachweisbar blieb. Im Vergleich zur Standardbehandlung war die Akupunktur aufgrund der geringen Nebenwirkungen und der hohen Akzeptanz von Seiten der Patienten gleichwertig oder überlegen.

Für Diskussionen sorgte die Tatsache dass mit der Scheinakupunktur - einer oberflächliche Nadelung die klassische Akupunkturpunkte vermied, aber im schmerzhaften Gebiet des Gelenkes durchgeführt wurde - ebenfalls gute Ergebnisse erzielt werden konnte. Domenick Irnich gibt im Editorial des Deutschen Ärzteblattes eine Übersicht über die festgestellte Wirkung der Akupunktur auf Schmerzen und diskutiert verschiedene Hypothesen zur Wirkungsweise. Akupunktur kann bei verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparates eine deutliche Schmerzlinderung bewirken. Es kommt aber immer auch auf die Umstände der Akupunkturbehandlung an (Zeit für ein Gespräch?) und auf die individuell zu bestimmende Kombination mit konventionellen Therapien. Irnich, Domenick. Akupunktur für alle? Deutsches Ärzteblatt. 2006; 103(4): A185-6. Hochinteressant und als PDF unmittelbar einsehbar unter:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=49979

 

 

Dr. med. Jochen Knies hat am 28. Februar 1996 eine einjährige Ausbildung in klassischer chinesischer Akupunktur bei Frau Dr. Yanping Wu, Akupunktur-Akademie Berlin, abgeschlossen . Am 24. Mai 2003 wurde das B-Diplom zuerkannt. Am 21. Januar 2005 hat die Bayerische Ärztekammer Dr. Knies die Zusatzbezeichnung Akupunktur verliehen.

Im Anschluss an seine Fortbildung in Manueller Medizin hat Dr. Knies Kurse in Osteopathie belegt und im Jahr 2006 das Diplom "Ärztlicher Osteopath" verliehen bekommen. "Ich möchte mich selber nicht als Osteopath bezeichnen, da hierfür eine umfänglichere Ausbildung notwendig ist (siehe amerikanisches Medizinstudium der Osteopathie mit dem Abschluss D.O.). Osteopathen haben aber schon immer Muskelschmerzen und die daraus folgenden Weichteilveränderungen ernst genommen. Deswegen verwende ich häufig osteopathische Techniken."